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Palenque: Dschungen und Ruinen

Am Abend, nachdem ich die Wasserfaelle besucht habe, hab ich mich entschlossen nicht im haesslichen Palenque zu uebernachten, sondern 4 km ausserhalb, in Richtung der Ruinen. Dort ist El Panchan (Der Jaguar in Mayasprache), das ist ein kleiner "Ort" beziehungsweise eine Ansammlung von vielen Budgetunterkuenften. Dort kann man in kleinen Hollzhuetten (Cabañas) schlafen.

Ich hab in der billigsten Unterkunft dort uebernachtet. El Jaguar, kleine Cabañas mitten im Dschungel fuer 80 Pesos (5 Euro) pro Nacht. Da Nebensaison war, war ich fast allein auf dem ganzen Gelaende und musste mir die SAUBEREN Gemeinschaftsbaeder unter freiem Himmel nur mit mir selbst und ein paar Tieren teilen, die immer mal wieder vom Dschungel dorthinkrabbelten. Ich muss schon sagen, das war schon ein bisschen aufregend, direkt neben dem Fluss mitten im Dschungel ganz allein in einer Holzhuette, die die Umwelt zum grossen Teil nur durch ein Fliegennetz abschottet und das war auch noch komplett durchsichtig. In der Nacht hab ich dann auch verschiedene Tiere gehoert, passiert ist aber nix

 

 

Nach dieser Aufregenden Nacht, bin ich am Naechsten Morgen zu den Ruhinen von Palenque gefahren. Palenque war damals eine riessengrosse Mayastadt. Satellitenbilder zeigen, dass es knapp 1500 Ruinen in Palenque geben muss. Nur etwa 2 % davon sind ausgegraben, der Rest ist mitten im Dschungel versteckt. Deshalb hab ich erstmal eine Dschungelerkundung gemacht wo ich auch einen Tukan gesehen hab. Wer nicht weiss was ein Tukan ist, der soll sich mal Bilder im Internet anschaun, dieser Vogel ist einfach nur geil. Affen hab ich am Ende auch noch gesehen.

Eine Ruine im Dschungel:

 

Ich kanns nicht erklaeren warum, aber irgendwie fand ich die Ruinen von Palenque am interessantesten von allen Mayaorten die ich gesehen habe.

Da Palenque ausser seinen Ruinen und den Wasserfaellen nicht viel zu bieten hat, bin ich dann am Abend mit dem naechsten Bus in das etwa 200 km entfernte San Cristobal de las Casas gefahren. Eine alte Kolonialstadt mehr als 2000 Meter ueber der Meeresoberflaeche. Da es keine Tunels gibt ging es 1000 mal auf und ab und die 200 km haben auch fuenfeinhalb Stunden gedauert. Dort bin ich dann nur noch ins Bett, in meiner Jugendherberge..

17.10.08 03:12
 


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