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Catamaran Segeln im Karibischen Meer

Wie ich euch schonmal geschrieben habe, waren wir  vor 2 Wochen  mit einem Catermaran Segeln. Insgesamt etwa eine Stunde den Strand auf und ab. Wir waren nicht so schnell wie ich mir vorgestellt hatte, das liegt warscheinlich daran, dass der Catamaran nur ein Segel hatte.

Mittlerweile habe ich die Bilder, die ich mit meiner wasserdichten, aber konventionellen Kamera (also noch mit Film) gemacht habe auch digital. Die Qualitaet ist leider nicht so gut, aber besser als nichts

 

Lukas vor dem Boot im Wasser: 

 

unser Kapitaen:


 

 

8.10.08 01:42


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Open Water Diving

In den letzten Wochen habe ich meinen Open Water Tauchschein abgeschlossen. Dazu gehoerte eine ziehmlich einfache Theoriepruefung, zu der man aber wahnsinnig viel lesen muss (ein dickes Buch von 260 Seiten in Englisch und eine 20 seitige Anleitung wie man die Nitrogenmenge bestimmt, die man nach dem Tauchen im Koerper hat) ein Tauchgang im Pool um verschiedene Sicherheitsuebungen zu machen und 4 Tauchgaenge im Meer um die Sicherheitsuebungen dort zu wiederholen und viele schoene Fische zu sehen. Ich hab ausserdem noch 2 zusaetzliche Tauchgaenge gebucht, weil das Meer hier in der Karibik so viel zu bieten hat.

Insgesamt war ich in 5 verschiedenen Korallenriffs, Jardines (13m), Moc Che (11m), Tortugas (18m), Barracuda (15m) und noch eins, dessen Namen ich gerade nicht weiss.

Unter Wasser zu Fotographieren ist leider gar nicht so einfach, das Wasser ist nicht so lichtdurchlaessig wie die Luft, deswegen kommt der Blitz nicht so weit und je weiter eine Sache weg ist, desto dunkler sieht es auf dem Foto aus und desto weniger sieht man die vielen verschiedenen Farben. Die Bilder koennen also nur wenig von dem vermitteln was man da unten wirklich sieht. Dennoch find ich sind ein paar ganz gut geworden und auch interessant.

Hier an der Wasseroberflaeche vorm Tauchen:

Unter Wasser kann man nicht Sprechen, deswegen unterhaelt man sich mit Zeichensprache, das hier heisst "alles okay):

Am Moc Che Riff und am Barracuda Riff gab es einige Hoehlen bzw. Tunnel aus Korallen, durch die man durchtauchen kann. In wirklichkeit sind die extrem bunt, auch wenns hier (Moc Che) nur Dunkel aussieht:

Unterwasserlandschaft:

So in etwa sieht ein Riff von nahem aus, wobei das auch ueberall unterschiedlich ist. Hier am Tortuga Riff:

Das Tortuga-Riff heisst so, weil es dort viele Tortugas (Schildkroeten) gibt. Leider war dort das Fotographieren besonders schwer, da man wegen der starken Stroemung nicht stehen bleiben konnte, man musste also beim Vorbeifahren fotographieren:

Das Tauchen hat mir wirklich wahnsinnig gut gefallen, falls ich noch Zeit finde werde ich noch in einer Cenote tauchen gehen, oder, falls ich naechstes Jahr wieder hierher komme, einen Advanced Open Water Curs besuchen.

Achja, ich habe mich jetzt entschlossen, nicht nach Mexico City zu Fliegen, viele haben mir davon abgeraten, wegen der Gefahr, und es soll auch nicht so schoen sein dort. Jetzt plane ich eine Tour nach Chiapas, an den Pazifik und am Ende vielleicht noch nach Oaxaka, je nach dem, wie lang ich an jedem Ort bleibe.

Viele liebe Gruesse nach Hause

euer Simon

8.10.08 02:17


3-Tagesausflug mit Mauricio Teil 1

Letztes Wochenende hat Mauricio unser Schuleigener Tourguide und Freund mal eine 3 taegige Excursion angeboten, die sich auch ideal als Beginn meiner 2 Wochigen Reise durch Mexico eignet. Am Freitag ging direkt nach meinem zum Glueck letzten Schultag los, nach Felipe Casillo Puerto ein kleiner Ort, der unabhaengig von der Regierung sein will, und desshalb bespielsweise nicht nach der Sommerzeit lebt. Dort sind wir kurz ins Haus der Natur, wo viele Bilder ausgestellt wurden, ausserdem konnte man auch zusehen wie die Mexicaner Handarbeiten durchfuehren usw.

Hier eins der Bilder:

Hier versuchen kleine Maedchen einen Tanz einzustudieren:

In der katholischen Kirche, dessen Kirchturmuhr eine Stunde spaeter anzeit als es wirklich ist.

Danach sind wir an die Bacalar-Lagoon gefahren. Ein Relativ grosser Suesswassersee. Nur etwa 100 Meter davon entfernt waren unsere Bungalows, total einsam, mitten im Dschungel, es gibt also keine weiteren Unterkuenfte dort. Die Anlage in der auch nur wir gewohnt haben wurde von einem Deutschen Auswandererpaar betrieben. Die Abenden haben wir unten an der Lagune verbracht. Ausserdem sind wir am Samstag mit dem Kayak ans andere Ufer - meine erste Kayaktour ueberhaut (ganz schoen anstrengend ;-) )

Unsere Bungalows fuer jeweils 2-4 Personen: 

Camilla, Sabine und ich bei den Bungalows, mit Blick auf die Lagune

Gruppenfoto und einstudieren der Kayaktechnik ;-)

 

 

nochmal Gruppenfoto :-):

13.10.08 04:24


3-Tagesausflug mit Mauricio Teil 2

Am zweiten Tag unserer Tour ging es erst einmal in den Urwald. Dort hat uns Mauricio verschiedene Tiere und Pflanzen gezeigt. Wie zum Beispiel Affen, Schmetterlinge, Pfeffer oder Papayabaeume)

Minifrosch: 

Jeder will ein Foto

Simon mitten im Urwald:

Dieser Babyaffe war gar nicht so einfach zu sehen, dafuer geben die Affen aber ziehmlich laute Geraeusche von sich, aehnlich dieser, die man manchmal in diversen Schlafzimmern hoert

Taranteln mit Rotem Kopf sind giftig, die mit schwarzem Kopf nicht. Diese Tarantel lief einfach ueber die Strasse, eine andere mit schwarzem Kopf fanden andere in ihrem Bungalow und waehren fast schon vom Schrecken allein gestorben :-P

Auf der Halbinsel Jukatan gibt es dutzende von Mayaorten, wir haben am Samstag Chacchoben besucht. Dieser liegt auch mitten im Wald versteckt. Hier gibt es auch wieder grosse Pyramieden (Tempel) und viele weitere Ruinen. Die Seiten der Pyramieden sind immer genau den Himmelsrichtungen angeordnet. Sie hatten auch einen eigenen Kalender, der im Jahr 2012 ein neues Zeitalter vorraussagt. Dieses Jahr findet man auch in anderen Kulturen wieder, wie den Aegypthern. Einige sagen, 2012 soll die Welt untergehen, warten wirs mal ab. Dazu gibts uebrigens auch interessante Literatur oder Artikel im Internet.

Pyramiede in Chac-Choben

DARAUF

Danach gings dann an die Cenote Azul, die durch einen Meteroiteneinschlag entsanden ist. Sie ist wirklich wunderschoen und erinnert mich irgenwie ein bisschen an den Langbuergnersee zuhause :-) Dort gab es, ausnahmsweise mal nicht billig, eine Fischplatte fuer knapp 30 Euro, fuer angeblich 2 Personen, die wir aber zu dritt nicht geschafft haben und diese Fischplatte war einfach Phenomenal. Alle moeglichen Arten von Meeresfischen, Kalamaris, Shrimps, Tintenfisch, Krebse und und und... Ich glaub das war der geilste Fisch den ich jemals gegessen habe.

Bienvenidos - Cenote Azul -

So sieht sie aus:

13.10.08 04:38


3-Tagesausflug mit Mau Teil 3

Am 3. Tag unseres Ausfluges ging es am Morgen erstmal nach Konhulich, einem weiteren Mayaort, mit Tempel, und Ruinen, mitten im Dschungel. Dort gab es auch etwas ganz besonderes: Termiten (ein Fuehrer hat jedenfalls gesagt, dass das Termiten waren). Bemerkbar waren diese dadurch, dass auf einmal einige von uns, trotz Anwendung eines Insektenschutzmittels auf einmal lauter Punkte an ihren Beinen bemerkten, an denen Blut austritt. Von einem Stich oder Biss hat man aber ueberhaupt nichts bemerkt, gejuckt hats auch ueberhaupt nicht, jedenfalls bis zum naechsten Tag. Am naechsten Tag hat es tierisch angefangen zu jucken und auch heute noch, am Mittwoch sind die einstichstellen angeschwollen und rot, jucken aber zum glueck nur noch selten. Nichtsdestotrotz wars wieder mal sehr interessant, diesen schoenen Mayaort zu sehen.

Mauricio erklaert etwas ueber die Mayakultur, waehrend wir auf den Stufen des Tempels sitzen.

 

Gruppenfoto:

 

Danach gings dann ins Museum de la Cultura Maya nach Chetumal. Eigentlich war ich nicht wirklich scharf darauf ins Museum zu gehen, aber es hat sich wirklich gelohnt. Dort waren Massstabsgetraeue Nachbildungen verschiedener Mayaorte und Tempel. Der Mayakalender und deren Zaehltechnik wurde erklaert. Ausserdem gab es viele Figuren und originale Wandfiguren, die an den Mayaorten warscheinlich gestohlen wuerden. Dort stehen jetzt Reproduktionen. Die ganzen Tempel waren frueher meisst Blutrot bemahlt und innen gab es zu hauf Wandbemahlungen, man kann noch Farbrueckstaende in den Ruihnen erkennen, aber nicht wirklich was es darstellen soll. So in etwa kann man sich aber vorstellen, muss es ausgesehen haben:

 

El Jaguar, so hiess auch meine erste Unterkunft in Palenque (mehr dazu in meinem naechsten Blogeintrag). Auf jeden Fall spielte der Jaguar in der Mayawelt eine ganz besondere Rolle, und hier versucht er mich grade zu fressen

 

 Der Ort Chetumal war dann auch der Ausgangspunkt fuer meine weitere Reise. Waehrend die Anderen wieder zurueck nach Playa del Carmen gefahren sind, bin ich noch in Chetumal geblieben. Aber ausser diesem Museum, und einem bunten Kindergarten, (der auf dem Foto) und einem grottenschlechten Internetcafe hat Chetumal nichts zu bieten.

Kindergarten:

Aus diesem Grund bin ich dann schnell gefluechtet und hab den ersten Nachtbus nach Palenque genommen, wo dann meine eigentliche Reise (alleine) losgeht.

MEHR DAZU IM NAECHSTEN BLOG


13.10.08 04:48


Misol Ha und Agua Azul

Nach fast 8 Stunden Busfahrt in einem Bus der Luxusklasse, mit viel Beinfreiheit, aber einer viel zu starken Klimaanlage (nicht, dass ich nur Luxus haben will, aber mit den andern waehre ich mitten in der Nacht angekommen, der hat halt von der Zeit am besten gepasst) bin ich endlich in Palenque angekommen. Da dort schoenes Wetter war, hab ich sofort nach dem Fruehstueck eine Fahrt zu den Wasserfaellen Misol Ha, Agua Clara und Agua Azul gemacht.

Misol ha ist wirklich atemberaubend. ueber 35 Meter stuertzt das Wasser in die Tiefe. 

 

Ausserdem kann man auch an einem Pfad in einer Hoehle hinter den Wasserfall klettern, das ist dann sogar noch spannender. Es ist echt ein Wahnsinn mit welcher Gewalt das Wasser in die Tiefe donnert.

 

Aus irgendwelchen Gruende, ich glaube der Fahrer hat gemeint dort ist alles ueberschwemmt, was ich ihm aber iwie nicht abgenommen habe sind wir nicht zu Agua Clara gefahren sondern dann nur noch zu Agua Azul (blaues Wasser) Das Wasser dort ist wirklich total blau, zumindest in der Trochenzeit, bei uns ist aber leider gerade Regenzeit, da das viele Wasser auch Schlamm mitnimmt faerbt es sich braun und war deswegen leider nicht so schoen. Man kann diesem Gefaelle auch noch etwa 1-2 km entgegengehen und an den Restaurants und Kunsthandwerkern alles moegliche kaufen.

Braunes Blaues Wasser :-P

 

Dieser Kunsthandwerker am Agua Azul fertigt gerade Bilder, mit Mayagoettern, oder Kalendern auf einem Stueck Leder. Alles Handarbeit aber fuer nur wenige Pesos zu erstehen:


 

16.10.08 20:00


Palenque: Dschungen und Ruinen

Am Abend, nachdem ich die Wasserfaelle besucht habe, hab ich mich entschlossen nicht im haesslichen Palenque zu uebernachten, sondern 4 km ausserhalb, in Richtung der Ruinen. Dort ist El Panchan (Der Jaguar in Mayasprache), das ist ein kleiner "Ort" beziehungsweise eine Ansammlung von vielen Budgetunterkuenften. Dort kann man in kleinen Hollzhuetten (Cabañas) schlafen.

Ich hab in der billigsten Unterkunft dort uebernachtet. El Jaguar, kleine Cabañas mitten im Dschungel fuer 80 Pesos (5 Euro) pro Nacht. Da Nebensaison war, war ich fast allein auf dem ganzen Gelaende und musste mir die SAUBEREN Gemeinschaftsbaeder unter freiem Himmel nur mit mir selbst und ein paar Tieren teilen, die immer mal wieder vom Dschungel dorthinkrabbelten. Ich muss schon sagen, das war schon ein bisschen aufregend, direkt neben dem Fluss mitten im Dschungel ganz allein in einer Holzhuette, die die Umwelt zum grossen Teil nur durch ein Fliegennetz abschottet und das war auch noch komplett durchsichtig. In der Nacht hab ich dann auch verschiedene Tiere gehoert, passiert ist aber nix

 

 

Nach dieser Aufregenden Nacht, bin ich am Naechsten Morgen zu den Ruhinen von Palenque gefahren. Palenque war damals eine riessengrosse Mayastadt. Satellitenbilder zeigen, dass es knapp 1500 Ruinen in Palenque geben muss. Nur etwa 2 % davon sind ausgegraben, der Rest ist mitten im Dschungel versteckt. Deshalb hab ich erstmal eine Dschungelerkundung gemacht wo ich auch einen Tukan gesehen hab. Wer nicht weiss was ein Tukan ist, der soll sich mal Bilder im Internet anschaun, dieser Vogel ist einfach nur geil. Affen hab ich am Ende auch noch gesehen.

Eine Ruine im Dschungel:

 

Ich kanns nicht erklaeren warum, aber irgendwie fand ich die Ruinen von Palenque am interessantesten von allen Mayaorten die ich gesehen habe.

Da Palenque ausser seinen Ruinen und den Wasserfaellen nicht viel zu bieten hat, bin ich dann am Abend mit dem naechsten Bus in das etwa 200 km entfernte San Cristobal de las Casas gefahren. Eine alte Kolonialstadt mehr als 2000 Meter ueber der Meeresoberflaeche. Da es keine Tunels gibt ging es 1000 mal auf und ab und die 200 km haben auch fuenfeinhalb Stunden gedauert. Dort bin ich dann nur noch ins Bett, in meiner Jugendherberge..

17.10.08 03:12


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