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Kuba oder Coba?

Waehrend Gustav auf Kuba wild gewuetet hat war bei uns am Sonntag schoenstes Wetter, und keine Spur von Sturm oder Aehnlichem. Hoechstens die Wellen am Strand waren etwas groesser. Bei uns ist es also bei den heftigen Regenschauern am Samstag geblieben - nichts weiter.

Hier ein Bild in der Quinta, nachdem der Regen schon wieder fast aufgehoert hat.

Da wir am Wochenende nicht einfach in Playa am Strand sitzen wollten, wie jeden Tag bin ich mit der neuen Steffanie, die vor einer Woche angereist ist, nach Coba gefahren. Dort ist ein bedeutender Maya Ort. Mit vielen Mayaruinen, die groesstenteils noch vom Wald verdeckt sind.

Auf dem Bild bin ich vor einem Eingang zum Templo de las Iglesias (Tempel der Kirchen.

Hier auf dem Foto unser Maya-Fuehrer

Das hier ist ein Ballsportplatz fuer das Mayaspiel Pok-ta-Pok, dort haben die Mayas ihre Standesraenge ausgepielt, wer durch das Loch ziehlt hat ein Tor geschossen. Die Baelle waren damals sehr hart, sodass jeder sowohl Ellenbogen, als auch Knieschoner hatte, und nur mit den Schonern den Ball geschlagen hat. In anderen Orten wurden die Verlierer des Spiels auch oft den Goettern geopfert.

Das hier ist eine Mayawandskulptur, allerdings handelt es sich hierbei um eine Kopie, die Originale erkennt man kaum noch.

Danach waren wir noch auf der hoechsten Pyramide Yukatans am Nohoch Mul (Grosser Berg) die ist ueber 42 Meter hoch. Auf dieser Pyramide wurden frueher Tiere geopfert. An anderen Mayaorten wurden sogar Menschen geopfert, dessen Koepfe und Koerper dann einfach die Treppe der Pyramide runtergeschmissen wurden.

Steffi auf der Spitze der Pyramide

Am Ende waren wir dann noch in den Souvenirshops in Coba shoppen, wo ich mir diesen wunderbaren Strohhut fuer 100 Pesos gekauft hab.

1.9.08 20:55


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Was Playa del Carmen noch zu bieten hat

Ich koennte hier ein ganzes Buch schreiben was es hier alles noch gibt, ich beschraenke mich jetzt aber mal darauf was ich die letzten Tage so erlebt habe.

Ein Highlight diese Woche war die legendaere Feuershow im Beachclub Blue Parrot. Dort tritt jeden Abend eine Gruppe auf, die atemberaubende Kunststuecke mit Feuer vorfuehren. Eduardo, einer unserer Lehrer hat gesagt, dass die vor einigen Jahren schonmal das Dach in Brand gesetzt haben. Die Show war echt der Hammer, leider koennen die Bilder bei Weitem nicht das Zeigen wie es life aussah beziehungsweise wie es sich anfuehlt wenn man auch als Zuschauer die Hitze vom Feuer hautnah spuert, aber sie vermitteln schonmal einen kleinen Eindruck:

Hier ein Video der Feuershow:

Mittlerweile haben wir auch angefangen ab und zu Beachvolleyball zu spielen. Naechste Woche veranstalten wir ein Tournier gegen die Schueler von El Estudiante, einer anderen Sprachenschule in Playa.

Neben den vielen billigen Bars in Playa gibt es auch verhaeltnismaessig teure in denen mehrmals woechentlich Livemusik Spielt. Am Donnerstag war ich in der Salzabar La Bodeguita de Media. Dort ist zweimal woechentlich ein kostenloser und wirklich guter Salzakurs von 7 bis 9 und danach spiele eine Salzaband, dessen Saengerin wirklich ein Wahnsinnstalent und vor allem Temperament hat.

Die Band in der Bar La Bodeguita de Media

Gestern haben wir ausserdem noch einen Abstecher in eine Karaoke Bar gemacht, das war wirklich wahnsinnig Lustig.

Morgen machen einige aus unserer Schule und ich einen Ausflug in den Mayaort Chichèn Itzà. Die Tour wird von Mauricio geleitet, er ist echter Maya und hat einen Stand in der Quinta Avenida. Die Tour macht er aber extra fuer Sprachschuler von den Schulen in Playa, sodass wir nicht mit den normalen Touristen in Kontakt kommen

Hier berate ich gerade Dragana ueber die Touren die Mauricio in seinen Stand anbietet :

 

6.9.08 20:44


Sonntagsausflug nach Chichèn Itzà

Am Wochenende haben einige aus unserer Schule, und der Sprachenschule El Estudiante einen Ausflug mit unserem Tourguide Mauricio gemacht. Zuerst gings in eine grosse Stadt Valladolid, die fernab vom Tourismus ist. Dort haben wir einen typisch Mexicanischen Markt besucht. Wahnsinn, wie billig da alles war. Lukas hat dort fuer 6 Pesos (also 40 Cent) so ein Maisetwas in Bananenblaettern eingewickelt gekauft. Das reicht als Mittagessen, auch wenn der Geschmack etwas gewoehnungsbeduerftig ist. Am krassesten fand ich den Bereich in dem das Fleisch verarbeitet wurde. Dort sah es wirklich unhygienisch aus und gekuehlt war dort auch nichts. Leider hab ich dort keine Fotos gemacht.

Danach gings dann in eine Cenote (Grand Cenote) einer unterirdischen Hoehle, die mit Wasser gefuellt ist. Auf der Halbinsel Yukatan gibt es ueber 2000 davon. Dort durften wir uns dann abkuehlen und ein bisschen Schwimmen.

Nach dem Mittagessen gings dann weiter nach Chichèn Itzà, einem Mayaort, der zwar eigentlich kleiner ist als Coba, allerdings wurde viel mehr davon ausgegraben und ist nicht im Wald versteckt. Insgesamt ist Chichèn Itzà viel Touristischer als Coba. Es ist erstaunlich wie viel die Mayas damals schon ueber Schallwellen wussten. Die Gebaeude sind teilweise so gebaut dass man verschiedene echt spannende Echos hoeren kann wenn man an bestimmten Stellen klatscht. Damals hat das auch geholfen bei Festen, damit die Musik ueber den ganzen Platz zu hoeren ist.

unsere Ausflugsgruppe:

9.9.08 20:28


El Alux

Ein weiteres Highlight in Playa del Carmen ist die Bar El Alux (Ausgesprochen AluSCH) diese Bar befindet sich mitten in einer Cenote. Etwa 10 Meter unter der Erde wird die Hoehle ueberall mit verschiedenen Lichtern beleuchtet. Das ist wirklich eine Wahnsinnsatmosphaere da unten. Die Luftfuchtigkeit ist allerdings sehr hoch da unten. Nach ein, zwei Drinks hat man das Gefuehl in der duennen Luft zu schweben. Die wirklich sehr gute House-Music unterstuetzt dies noch weiter.

Und fuer all das wird nicht mal Eintritt verlangt und die Preise sind fuer Mexico okay und fuer Deutschland billig.

Olivier und ich:

9.9.08 20:37


OPEN WATER

Letzte Woche habe ich mich entschlossen, hier einen Tauchschein (Open Water) zu machen. Dieser erlaubt mir dann ueberall auf der Welt tauchen zu gehen, bis zu 18 Meter tief.

Am Freitag war ich dann zur Einfuehrung erstmal in einem Pool. Man lernt einiges ueber die Ausruestung. Dort musste ich dann den Regulator vom Mund entfernen und mit verschiedenen Methoden wieder an den Mund. Ausserdem lernt man wie man unter Wasser seine Tacherbrille abnimmt, beziehungsweise wieder aufsetzt und trocken bringt. Das Schwierigste ist aber die Kontrolle der Buoyancy, den Deutschen Begriff weiss ich jetzt nicht weil mein Kurs ist in Englisch. Dabei geht es darum durch unterschiedliches Ein- und Ausathmen zu kontrollieren ob man sinkt, steigt oder immer in der selben Hoehe bleibt. Ausserdem gibt es noch einige andere Dinge die man beachten muss.

Urspruenglich wollte ich am Samstag dann meine ersten zwei Tauchgaenge im Meer machen, die hab ich dann aber auf Sonntag verschoben, da Mauricio wieder einen Super Ausflug nach Sian´Ka´An Angeboten hat. Dafuer sind wir alle dann schon um 6 Uhr Morgens aufgestanden, was nach dem Weggehen am Vorabend bis fast 3 Uhr Morgends gar nicht so einfach war. Als wir dann am Treffpunkt waren, hat Mauricio gemeint der Ausflug finde nicht statt, weil dort eine Bootsfahrt durchs Meer geplant war, wo wir dann auch Delphine usw. sehen aber das Meer zu hohe Wellen hat, aufgrund eines Hurrycanes irgendwo im Atlantik. -SUPER-

Die andern sind dann Sonntag gefahren aber ich hatte ja Sonntag meinen ersten Tauchgang im Meer, wovons leider keine Fotos gibt.

Im Meer wars echt der Hammer, ich hatte zwei Tauchgaenge an zwei verschiedenen Riffs. Dort musste ich erst auch nocheinmal zweigen, dass ich die Sicherheitsuebungen auch im Meer kann. Ausserdem musste ich mindestens jeden Meter Druckausgleich fuer meine Ohren machen. Danach konnte ich mir Fische in den verschiedensten Farben, und so leuchtend, dass man sich die statt einer Gluehbirne ins Zimmer haengen koennte, ansehen. Einfach der Wahnsinn, wie auf den Postkarten und kein bisschen schlechter.
Ein Oktopus war auch gerade dabei einen toten Fisch zu essen, und eine Unterwasserspinne hatte ich in der Hand.

Leider hab ich von diesem WE keine Fotos fuer euch, aber bestimmt bald wieder.

Vieler Gruesse aus dem Paradies!

euer Simon

15.9.08 01:51


Viva Mexico

Heute ist der 198. Mexicanische Unabhaengigkeitstag. Heute haben viele Mexicaner frei, deswegen wurde Gestern ein grosses Fest vor dem Rathaus gefeiert. Mit grossem Feuerwerk, einer bekannten Mexicanischen Saengerin, die mir irgendwie an Jeanette Biedermann erinnert hat, und vielen tausenden, gut gelaunten Mexicanern. Dort war auch alles schoen mit den Mexicanischen Nationalfarben geschmueckt und das Rathaus hat die Aufschrift "Viva Mexico" in rot leuchtender Schrift getragen. Leider erkennt man auf den Bildern nicht allzu viel, da meine Kamera im Dunkeln nicht so gut arbeitet.


 

Me hermanito Mexicano Mauricio (mein kleiner mexicanischer Bruder), ab und zu kocht er sogar fuer mich, anstatt meiner Gastmutter Magda. Er ist 25 Jahre alt und spricht auch Deutsch weil er 4 Jahre in Muenchen gelebt hat. Er arbeitet als Lehrer in der Sprachenschule El Estudiante und er ist voll verrueckt, man! :-P

 

Sabine, Heide und ich am Mexicanischen Nationalfeiertag


16.9.08 19:17


Puerto Aventuras

Gestern sind wir zusammen mit einigen Schuelern der Sprachschule El Estudiante zum 20 min entfernten Strand Puerto Aventuras gefahren. Trotz der vielen Hotels dort ist der Strand fast leer, was vielleicht auch daran liegt, dass Nebensaison ist. Ausserdem ist der Strand sehr schoen und bietet nicht weit vom Ufer entfernt ein schoenes Riff zum Schnorcheln.

 

Dort wird auch fuer umgerechnet etwa 100 Euro angeboten, mit Delphinen zu schwimmen. Wir haben allerdings nur zugeschaut. Das sind wirklich tolle Tiere, diese Delphine.

 

 

 Lukas, Marco und ich:

 

So, jetzt muss ich auch gleich wieder weg, jetzt geht es naemlich zum Tauchen! 

19.9.08 18:28


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