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Open Water Diving

In den letzten Wochen habe ich meinen Open Water Tauchschein abgeschlossen. Dazu gehoerte eine ziehmlich einfache Theoriepruefung, zu der man aber wahnsinnig viel lesen muss (ein dickes Buch von 260 Seiten in Englisch und eine 20 seitige Anleitung wie man die Nitrogenmenge bestimmt, die man nach dem Tauchen im Koerper hat) ein Tauchgang im Pool um verschiedene Sicherheitsuebungen zu machen und 4 Tauchgaenge im Meer um die Sicherheitsuebungen dort zu wiederholen und viele schoene Fische zu sehen. Ich hab ausserdem noch 2 zusaetzliche Tauchgaenge gebucht, weil das Meer hier in der Karibik so viel zu bieten hat.

Insgesamt war ich in 5 verschiedenen Korallenriffs, Jardines (13m), Moc Che (11m), Tortugas (18m), Barracuda (15m) und noch eins, dessen Namen ich gerade nicht weiss.

Unter Wasser zu Fotographieren ist leider gar nicht so einfach, das Wasser ist nicht so lichtdurchlaessig wie die Luft, deswegen kommt der Blitz nicht so weit und je weiter eine Sache weg ist, desto dunkler sieht es auf dem Foto aus und desto weniger sieht man die vielen verschiedenen Farben. Die Bilder koennen also nur wenig von dem vermitteln was man da unten wirklich sieht. Dennoch find ich sind ein paar ganz gut geworden und auch interessant.

Hier an der Wasseroberflaeche vorm Tauchen:

Unter Wasser kann man nicht Sprechen, deswegen unterhaelt man sich mit Zeichensprache, das hier heisst "alles okay):

Am Moc Che Riff und am Barracuda Riff gab es einige Hoehlen bzw. Tunnel aus Korallen, durch die man durchtauchen kann. In wirklichkeit sind die extrem bunt, auch wenns hier (Moc Che) nur Dunkel aussieht:

Unterwasserlandschaft:

So in etwa sieht ein Riff von nahem aus, wobei das auch ueberall unterschiedlich ist. Hier am Tortuga Riff:

Das Tortuga-Riff heisst so, weil es dort viele Tortugas (Schildkroeten) gibt. Leider war dort das Fotographieren besonders schwer, da man wegen der starken Stroemung nicht stehen bleiben konnte, man musste also beim Vorbeifahren fotographieren:

Das Tauchen hat mir wirklich wahnsinnig gut gefallen, falls ich noch Zeit finde werde ich noch in einer Cenote tauchen gehen, oder, falls ich naechstes Jahr wieder hierher komme, einen Advanced Open Water Curs besuchen.

Achja, ich habe mich jetzt entschlossen, nicht nach Mexico City zu Fliegen, viele haben mir davon abgeraten, wegen der Gefahr, und es soll auch nicht so schoen sein dort. Jetzt plane ich eine Tour nach Chiapas, an den Pazifik und am Ende vielleicht noch nach Oaxaka, je nach dem, wie lang ich an jedem Ort bleibe.

Viele liebe Gruesse nach Hause

euer Simon

8.10.08 02:17


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Catamaran Segeln im Karibischen Meer

Wie ich euch schonmal geschrieben habe, waren wir  vor 2 Wochen  mit einem Catermaran Segeln. Insgesamt etwa eine Stunde den Strand auf und ab. Wir waren nicht so schnell wie ich mir vorgestellt hatte, das liegt warscheinlich daran, dass der Catamaran nur ein Segel hatte.

Mittlerweile habe ich die Bilder, die ich mit meiner wasserdichten, aber konventionellen Kamera (also noch mit Film) gemacht habe auch digital. Die Qualitaet ist leider nicht so gut, aber besser als nichts

 

Lukas vor dem Boot im Wasser: 

 

unser Kapitaen:


 

 

8.10.08 01:42


Regenzeit in Jukatan

Nachdem wir letzte Woche exzessiv Feiern waren, jeden Tag am Strand und einmal sogar auf einem Katamaran segeln ist das Wetter leider etwas schlechter geworden.

Es ist Regenzeit in Jukatan, es hat fast das ganze Wochenende geregnet.   Aber auch das ist fuer mich zumindest mal ganz gut, weil ich mich sowieso noch fuer meine Tauchpruefung vorbereiten muss, die ich diese Woche abschliessen will. Und das 260 Seiten dicke Buch dafuer, auf Englisch, liest sich echt langsam.

Mittlerweile wird das Wetter aber auch wieder besser, Gestern war ich auch schon wieder am Strand und es war wirklich heiss.

Es ist auch schon meine vorletzte Woche in der Schule und meine Vorbereitungen fuer die Reise danach laufen.

Momentan ist in etwa geplant, dass ich eine Woche nach Mexico City fliege und die Stadt und deren Umgebung erkunde, danach eine Woche zum Pazifik, ueber Chiapas und eventuell Oaxaca.

Viele liebe Gruesse nach Hause,
euer Simon

30.9.08 20:30


Mal auf eigene Faust

Am Wochenende haben Dragana, Lukas und ich uns eine weisse Knutschkugel (klitzekleinen Hyundai Atos) gemietet und haben die Strassen in Mexico unsicher gemacht. Nach langer 3 Stuendiger Fahrt, auf breiten, aber mit riessengrossen Kratern durchzogenen Strassen Mexicos kamen wir am spaeten Vormittag in Rio Lagartos an. Rio Lagartos ist ein kleines Fischerdort am Golf von Mexico (ausnahmsweise man nicht Karibik) und ist nahe an der Reserva de la Biósfera Ria Lagartos. Dort ist die groesste Flamingokolonie Mexicos zu sehen. Flamingos sind wirklich beeindruckende und schoene, pinke Voegel. Ausserdem gibt es viele tausende andere Voegel wie zum Beispiel Kormorane und Pelikane. Zudem schwimmen dort auch einige Krokodile, die sieht man allerdings nur mit viel Glueck oder wenn der Wasserstand niedriger ist, da die Krokodile meist unter Wasser schwimmen.

Auf jeden Fall haben wir durch dieses Reservat eine zweieinhalbstuendige Bootsfahrt gemacht und wirklich einiges gesehen.

Wunderschoene pinke Flamingos:

Auf dem naechsten Foto sieht man Lukas mit einer Wasserkakerlake in der Hand, die hat der Bootsfuehrer fuer uns aus dem Wasser gefischt und die war wirklich eklig:

Ganz in der naehe wird auch Salz abgebaut, deshalb gibt es hier auch einen Salzfluss, in dem man ohne auch nur einer Bewegung ueber Wasser bleibt, das ist wirklich angenehm. Man sollte sich danach nur nicht die Finger abschlecken, das ist naehmlich extrem Salzig. Dragana hat sich dort nicht reingetraut, weil das Salz dass Wasser roetlich gefaerbt hat und sie das fuer Dreck hielt ;-)

Den Schlamm, der angeblich fuer die Haut gut sein soll fand sie aber dann doch nicht eklig :-)

Am Ende gabs dann noch ein Gruppenfoto vorm Golf von Mexico:

Danach haben wir dort in einem Mexicanischen Fischrestaurant gegessen, und es war wirklich lecker. Die Preise sind fuer Deutsche verhaeltnisse wirklich unvorstellbar. Ich habe fuer ein frisches Meeresfischfilet mit Beilagen 50 Pesos bezahl, das sind etwa 3,50 Euro, und das in einem Restaurant. Shrimps haetten etwa 5 Euro gekostet.

Auf dem Weg von Rio Lagartos nach Merida, der Hauptstadt der Halbinsel Jukatan, haben wir uns leider etwas Verfahren. Bei der Frage in einem kleinen Ort, nach einer Tankstelle wurde uns gesagt, die naechste Tankstelle ist weiter aber es gibt da einen Platz wo man Benzin kaufen kann. Ich glaube ja, dass der Mann mal am Strand lag, dann wurde ein altes verrostetes Benzinfass angeschwemmt und das Benzin verkauft er jetzt in kleinen Mengen. Auf jeden Fall wollte er uns nicht mehr als 10 Liter geben. Irgendwie war das allein schon ein kleines Abenteuer, aber unser Auto ist mit diesem Benzin wunderbar gefahren :-)

In Merida angekommen haben wir uns echt ein endsgeiles Hotel fuer etwa 10 Euro pro Nacht gesucht. Das Hotel Trinidad Galeria gehoert einem Kuenstler und jeder kleinste Winkel ist irgendwie Kuenstlerisch gestaltet. Im Innenhof befindet sich ein Labyrinth aus Pflanzen, Gemaelden, Skulpturen, Puppen, Spielsachen und aufblasbaren Superhelden.

unser Hotel:

 
Ein Foto am Plaza Grande, bei Nacht am Plaza Grande, das Zentrum der Millionenstadt Mérida. Am Sonntag war dort ein Markt, viele Einheimische haben uns gewarnt dort hinzugehen, da dort viele Taschendiebe usw. sind.

In Merida wird man haeufiger von Personen angesprochen, die sich als offizielle Stadtfuehrer ausgeben. Sie sind sehr nett, und geben teilweise auch hilfreiche Informationen. In wirklichkeit wollen sie einen aber in verschiedene Geschaefte locken in denen sie Provisionen kassieren. In den Geschaeften gibts die besten handgemachten yukatanischen Haengematten

Nicht weit vom Plaza Grande entfernt ist die Cathedral de San Ildefonso:

Eine der vielen Kutschen, mit denen man durch Mérida fahren kann:

 Alles in allem war es ein super Ausflug, und die mehr als 900 Km haben sich wirklich gelohnt :-)

 

23.9.08 03:04


Puerto Aventuras

Gestern sind wir zusammen mit einigen Schuelern der Sprachschule El Estudiante zum 20 min entfernten Strand Puerto Aventuras gefahren. Trotz der vielen Hotels dort ist der Strand fast leer, was vielleicht auch daran liegt, dass Nebensaison ist. Ausserdem ist der Strand sehr schoen und bietet nicht weit vom Ufer entfernt ein schoenes Riff zum Schnorcheln.

 

Dort wird auch fuer umgerechnet etwa 100 Euro angeboten, mit Delphinen zu schwimmen. Wir haben allerdings nur zugeschaut. Das sind wirklich tolle Tiere, diese Delphine.

 

 

 Lukas, Marco und ich:

 

So, jetzt muss ich auch gleich wieder weg, jetzt geht es naemlich zum Tauchen! 

19.9.08 18:28


Viva Mexico

Heute ist der 198. Mexicanische Unabhaengigkeitstag. Heute haben viele Mexicaner frei, deswegen wurde Gestern ein grosses Fest vor dem Rathaus gefeiert. Mit grossem Feuerwerk, einer bekannten Mexicanischen Saengerin, die mir irgendwie an Jeanette Biedermann erinnert hat, und vielen tausenden, gut gelaunten Mexicanern. Dort war auch alles schoen mit den Mexicanischen Nationalfarben geschmueckt und das Rathaus hat die Aufschrift "Viva Mexico" in rot leuchtender Schrift getragen. Leider erkennt man auf den Bildern nicht allzu viel, da meine Kamera im Dunkeln nicht so gut arbeitet.


 

Me hermanito Mexicano Mauricio (mein kleiner mexicanischer Bruder), ab und zu kocht er sogar fuer mich, anstatt meiner Gastmutter Magda. Er ist 25 Jahre alt und spricht auch Deutsch weil er 4 Jahre in Muenchen gelebt hat. Er arbeitet als Lehrer in der Sprachenschule El Estudiante und er ist voll verrueckt, man! :-P

 

Sabine, Heide und ich am Mexicanischen Nationalfeiertag


16.9.08 19:17


OPEN WATER

Letzte Woche habe ich mich entschlossen, hier einen Tauchschein (Open Water) zu machen. Dieser erlaubt mir dann ueberall auf der Welt tauchen zu gehen, bis zu 18 Meter tief.

Am Freitag war ich dann zur Einfuehrung erstmal in einem Pool. Man lernt einiges ueber die Ausruestung. Dort musste ich dann den Regulator vom Mund entfernen und mit verschiedenen Methoden wieder an den Mund. Ausserdem lernt man wie man unter Wasser seine Tacherbrille abnimmt, beziehungsweise wieder aufsetzt und trocken bringt. Das Schwierigste ist aber die Kontrolle der Buoyancy, den Deutschen Begriff weiss ich jetzt nicht weil mein Kurs ist in Englisch. Dabei geht es darum durch unterschiedliches Ein- und Ausathmen zu kontrollieren ob man sinkt, steigt oder immer in der selben Hoehe bleibt. Ausserdem gibt es noch einige andere Dinge die man beachten muss.

Urspruenglich wollte ich am Samstag dann meine ersten zwei Tauchgaenge im Meer machen, die hab ich dann aber auf Sonntag verschoben, da Mauricio wieder einen Super Ausflug nach Sian´Ka´An Angeboten hat. Dafuer sind wir alle dann schon um 6 Uhr Morgens aufgestanden, was nach dem Weggehen am Vorabend bis fast 3 Uhr Morgends gar nicht so einfach war. Als wir dann am Treffpunkt waren, hat Mauricio gemeint der Ausflug finde nicht statt, weil dort eine Bootsfahrt durchs Meer geplant war, wo wir dann auch Delphine usw. sehen aber das Meer zu hohe Wellen hat, aufgrund eines Hurrycanes irgendwo im Atlantik. -SUPER-

Die andern sind dann Sonntag gefahren aber ich hatte ja Sonntag meinen ersten Tauchgang im Meer, wovons leider keine Fotos gibt.

Im Meer wars echt der Hammer, ich hatte zwei Tauchgaenge an zwei verschiedenen Riffs. Dort musste ich erst auch nocheinmal zweigen, dass ich die Sicherheitsuebungen auch im Meer kann. Ausserdem musste ich mindestens jeden Meter Druckausgleich fuer meine Ohren machen. Danach konnte ich mir Fische in den verschiedensten Farben, und so leuchtend, dass man sich die statt einer Gluehbirne ins Zimmer haengen koennte, ansehen. Einfach der Wahnsinn, wie auf den Postkarten und kein bisschen schlechter.
Ein Oktopus war auch gerade dabei einen toten Fisch zu essen, und eine Unterwasserspinne hatte ich in der Hand.

Leider hab ich von diesem WE keine Fotos fuer euch, aber bestimmt bald wieder.

Vieler Gruesse aus dem Paradies!

euer Simon

15.9.08 01:51


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