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Cañon del Sumidero

San Cristóbal eignet sich hervorragend als Ausgangsbasis fuer verschiedene Ausfluege. Ich hab gleich mehrere davon gemacht. Einer davon ist zum Cañon del Sumidero. Ein Cañon, dessen Waende mehr als 800 Meter in den Himmel ragen. Durch die Mitte fliesst der Fluss  (bzw. Stausee) Rio Grijalva. Da die Regierung 1970 ein Wasserkraftwerk dort errichtet hat, das fast die Haelfte der Energie Mexicos herstellt (das sagte zumindest unser Bootskapitaen, glauben tu ich das aber kaum). Auf jeden Fall habe ich dort eine (einfache Strecke) 40 km lange Bootstour durch den Cañon gemacht.

An einer Stelle gabs auch einen Wasserfall, der aufgrund des Bewuchses mit Moos von Weitem aussah wie ein Weihnachtsbaum.

Desweiteren konnte man an einer Stelle am Ufer ein Krokodil sehen, das hier war ein kleineres Exemplar, die Groessten die hier gesichtet wurden sind bis zu 4 Meter lang. Leider erkennt man auf dem Foto recht wenig.

Da Regenzeit ist, spuelt das viele Wasser jede Menge Muell und Baeume in das Wasser. Das war leider weniger schoen. Dieser Dreck hat sich dann in einer Engstelle gesammelt und auch gestunken. Jeder Tourist muss 20 Pesos zahlen, davon werden dann Arbeiter, hier ueber 500 bezahlt, das Wasser zu reinigen.

 

Das ekligste waren 2 tote Kuehe, ueber die sich die Aassgeier hergemacht haben.

Diese Stelle hat mir an dem Ausflug nicht so gefallen, aber zum Glueck war es nur ein kurzes Stueck so schmutzig, den groessten Teil unserer Bootsfahrt hatten wir klares Wasser.

19.10.08 02:25


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San Cristóbal de las Casas - Leben wie in der Vergangenheit

Im gebirgigen Hochland, 2160 Meter ueber dem Meeresspiegel liegt die wunderschoene Kolonialstadt San Cristóbal de las Casas. Als ich angekommen bin hatte ich erstmal einen Kaelteschock, so  kalt wies hier ist, was aufgrund der Hoehe aber leicht zu erklaeren ist.

Durch die Bunten Gassen fuehren stets Kofsteinpflaster, vorbei an allen moeglichen Geschaeften, vielen Museen usw.

Wirklich alle Gebaude sind sehr schoen und man kann, auch als Mann, Stundenlang einfach nur herumgehen und die Schoenheit dieser Stadt geniessen. Ein Beispiel dafuer ist der Templo de Santo Domingo, der nicht nur von Aussen sondern auch von innen wunderschoen ist. Diese Kirche ist von innen komplett mit Plattgold verziehrt.

 Weniger schoen aber minderstens genauso interessant ist der Mercado Municipal. Dort wird wirklich alles verkauft. Verkaeufer stehen dort hinter Pyramieden von Obst und Gemuese. Ausserdem gibt es wirklich eklige, blutige Metzgerstaende und viele viele Raubkopien. Der VW Kaefer den man hier sieht ist hier uebrigens ein weit verbreitetes Auto.

 hier ein Foto vom inneren des Marktes

Eins der vielen interessanten Museen war das Museum des Amber (Bernstein) Dort waren viele Bersnsteine beispielsweise mit Insekteneinschluessen zu sehen, genauso wie einige Skulpturen aus Bernstein. Hier zum Beispiel ein Fisch in der Groesse von etwa 20 cm:


 Ich auf dem Plaza 31 de Marzo (Hauptplaza), ueberhaupt wurden viele Strassen hier nach bestimmten Tagen benannt, zum Beispiel 28 de Agosto, 1 de Marzo und 5 de Febrero

 

 

Uebrigens, Urlaub machen in Chiapas ist nicht teuer hier mal so die typischen Tagesausgaben, klar, dabei hab ich keinen Luxus, ich hab aber auch nicht wirklich gespart, es geht also sicher noch billiger, und teurer gehts natuerlich auch immer:

Uebernachtung INKL. Fruehstueck im Hostel (Schlafsaal) 70 Pesos
Mittagessen in Restaurant inkl. Getraenk                       50 Pesos
Tagesausflug zum Beispiel zu den Chiflon Cascaden      200 Pesos
Abendessen in gehobeneren Restaurant                       100 Pesos
Kaufen von Andenken, Wasser...                                   80 Pesos
                                                                           _____________
                                                                                500 Pesos
*0.06 Euro/Peso =                                                        30 Euro

Also, 30 Euro fuer einen Urlaubstag all Inklusive ist wirklich nicht viel, und man macht auch nicht unbedingt jeden Tag einen Ausflug, was das teuerste an dem ganzen ist. 

 

 

 

19.10.08 01:44


Palenque: Dschungen und Ruinen

Am Abend, nachdem ich die Wasserfaelle besucht habe, hab ich mich entschlossen nicht im haesslichen Palenque zu uebernachten, sondern 4 km ausserhalb, in Richtung der Ruinen. Dort ist El Panchan (Der Jaguar in Mayasprache), das ist ein kleiner "Ort" beziehungsweise eine Ansammlung von vielen Budgetunterkuenften. Dort kann man in kleinen Hollzhuetten (Cabañas) schlafen.

Ich hab in der billigsten Unterkunft dort uebernachtet. El Jaguar, kleine Cabañas mitten im Dschungel fuer 80 Pesos (5 Euro) pro Nacht. Da Nebensaison war, war ich fast allein auf dem ganzen Gelaende und musste mir die SAUBEREN Gemeinschaftsbaeder unter freiem Himmel nur mit mir selbst und ein paar Tieren teilen, die immer mal wieder vom Dschungel dorthinkrabbelten. Ich muss schon sagen, das war schon ein bisschen aufregend, direkt neben dem Fluss mitten im Dschungel ganz allein in einer Holzhuette, die die Umwelt zum grossen Teil nur durch ein Fliegennetz abschottet und das war auch noch komplett durchsichtig. In der Nacht hab ich dann auch verschiedene Tiere gehoert, passiert ist aber nix

 

 

Nach dieser Aufregenden Nacht, bin ich am Naechsten Morgen zu den Ruhinen von Palenque gefahren. Palenque war damals eine riessengrosse Mayastadt. Satellitenbilder zeigen, dass es knapp 1500 Ruinen in Palenque geben muss. Nur etwa 2 % davon sind ausgegraben, der Rest ist mitten im Dschungel versteckt. Deshalb hab ich erstmal eine Dschungelerkundung gemacht wo ich auch einen Tukan gesehen hab. Wer nicht weiss was ein Tukan ist, der soll sich mal Bilder im Internet anschaun, dieser Vogel ist einfach nur geil. Affen hab ich am Ende auch noch gesehen.

Eine Ruine im Dschungel:

 

Ich kanns nicht erklaeren warum, aber irgendwie fand ich die Ruinen von Palenque am interessantesten von allen Mayaorten die ich gesehen habe.

Da Palenque ausser seinen Ruinen und den Wasserfaellen nicht viel zu bieten hat, bin ich dann am Abend mit dem naechsten Bus in das etwa 200 km entfernte San Cristobal de las Casas gefahren. Eine alte Kolonialstadt mehr als 2000 Meter ueber der Meeresoberflaeche. Da es keine Tunels gibt ging es 1000 mal auf und ab und die 200 km haben auch fuenfeinhalb Stunden gedauert. Dort bin ich dann nur noch ins Bett, in meiner Jugendherberge..

17.10.08 03:12


Misol Ha und Agua Azul

Nach fast 8 Stunden Busfahrt in einem Bus der Luxusklasse, mit viel Beinfreiheit, aber einer viel zu starken Klimaanlage (nicht, dass ich nur Luxus haben will, aber mit den andern waehre ich mitten in der Nacht angekommen, der hat halt von der Zeit am besten gepasst) bin ich endlich in Palenque angekommen. Da dort schoenes Wetter war, hab ich sofort nach dem Fruehstueck eine Fahrt zu den Wasserfaellen Misol Ha, Agua Clara und Agua Azul gemacht.

Misol ha ist wirklich atemberaubend. ueber 35 Meter stuertzt das Wasser in die Tiefe. 

 

Ausserdem kann man auch an einem Pfad in einer Hoehle hinter den Wasserfall klettern, das ist dann sogar noch spannender. Es ist echt ein Wahnsinn mit welcher Gewalt das Wasser in die Tiefe donnert.

 

Aus irgendwelchen Gruende, ich glaube der Fahrer hat gemeint dort ist alles ueberschwemmt, was ich ihm aber iwie nicht abgenommen habe sind wir nicht zu Agua Clara gefahren sondern dann nur noch zu Agua Azul (blaues Wasser) Das Wasser dort ist wirklich total blau, zumindest in der Trochenzeit, bei uns ist aber leider gerade Regenzeit, da das viele Wasser auch Schlamm mitnimmt faerbt es sich braun und war deswegen leider nicht so schoen. Man kann diesem Gefaelle auch noch etwa 1-2 km entgegengehen und an den Restaurants und Kunsthandwerkern alles moegliche kaufen.

Braunes Blaues Wasser :-P

 

Dieser Kunsthandwerker am Agua Azul fertigt gerade Bilder, mit Mayagoettern, oder Kalendern auf einem Stueck Leder. Alles Handarbeit aber fuer nur wenige Pesos zu erstehen:


 

16.10.08 20:00


3-Tagesausflug mit Mau Teil 3

Am 3. Tag unseres Ausfluges ging es am Morgen erstmal nach Konhulich, einem weiteren Mayaort, mit Tempel, und Ruinen, mitten im Dschungel. Dort gab es auch etwas ganz besonderes: Termiten (ein Fuehrer hat jedenfalls gesagt, dass das Termiten waren). Bemerkbar waren diese dadurch, dass auf einmal einige von uns, trotz Anwendung eines Insektenschutzmittels auf einmal lauter Punkte an ihren Beinen bemerkten, an denen Blut austritt. Von einem Stich oder Biss hat man aber ueberhaupt nichts bemerkt, gejuckt hats auch ueberhaupt nicht, jedenfalls bis zum naechsten Tag. Am naechsten Tag hat es tierisch angefangen zu jucken und auch heute noch, am Mittwoch sind die einstichstellen angeschwollen und rot, jucken aber zum glueck nur noch selten. Nichtsdestotrotz wars wieder mal sehr interessant, diesen schoenen Mayaort zu sehen.

Mauricio erklaert etwas ueber die Mayakultur, waehrend wir auf den Stufen des Tempels sitzen.

 

Gruppenfoto:

 

Danach gings dann ins Museum de la Cultura Maya nach Chetumal. Eigentlich war ich nicht wirklich scharf darauf ins Museum zu gehen, aber es hat sich wirklich gelohnt. Dort waren Massstabsgetraeue Nachbildungen verschiedener Mayaorte und Tempel. Der Mayakalender und deren Zaehltechnik wurde erklaert. Ausserdem gab es viele Figuren und originale Wandfiguren, die an den Mayaorten warscheinlich gestohlen wuerden. Dort stehen jetzt Reproduktionen. Die ganzen Tempel waren frueher meisst Blutrot bemahlt und innen gab es zu hauf Wandbemahlungen, man kann noch Farbrueckstaende in den Ruihnen erkennen, aber nicht wirklich was es darstellen soll. So in etwa kann man sich aber vorstellen, muss es ausgesehen haben:

 

El Jaguar, so hiess auch meine erste Unterkunft in Palenque (mehr dazu in meinem naechsten Blogeintrag). Auf jeden Fall spielte der Jaguar in der Mayawelt eine ganz besondere Rolle, und hier versucht er mich grade zu fressen

 

 Der Ort Chetumal war dann auch der Ausgangspunkt fuer meine weitere Reise. Waehrend die Anderen wieder zurueck nach Playa del Carmen gefahren sind, bin ich noch in Chetumal geblieben. Aber ausser diesem Museum, und einem bunten Kindergarten, (der auf dem Foto) und einem grottenschlechten Internetcafe hat Chetumal nichts zu bieten.

Kindergarten:

Aus diesem Grund bin ich dann schnell gefluechtet und hab den ersten Nachtbus nach Palenque genommen, wo dann meine eigentliche Reise (alleine) losgeht.

MEHR DAZU IM NAECHSTEN BLOG


13.10.08 04:48


3-Tagesausflug mit Mauricio Teil 2

Am zweiten Tag unserer Tour ging es erst einmal in den Urwald. Dort hat uns Mauricio verschiedene Tiere und Pflanzen gezeigt. Wie zum Beispiel Affen, Schmetterlinge, Pfeffer oder Papayabaeume)

Minifrosch: 

Jeder will ein Foto

Simon mitten im Urwald:

Dieser Babyaffe war gar nicht so einfach zu sehen, dafuer geben die Affen aber ziehmlich laute Geraeusche von sich, aehnlich dieser, die man manchmal in diversen Schlafzimmern hoert

Taranteln mit Rotem Kopf sind giftig, die mit schwarzem Kopf nicht. Diese Tarantel lief einfach ueber die Strasse, eine andere mit schwarzem Kopf fanden andere in ihrem Bungalow und waehren fast schon vom Schrecken allein gestorben :-P

Auf der Halbinsel Jukatan gibt es dutzende von Mayaorten, wir haben am Samstag Chacchoben besucht. Dieser liegt auch mitten im Wald versteckt. Hier gibt es auch wieder grosse Pyramieden (Tempel) und viele weitere Ruinen. Die Seiten der Pyramieden sind immer genau den Himmelsrichtungen angeordnet. Sie hatten auch einen eigenen Kalender, der im Jahr 2012 ein neues Zeitalter vorraussagt. Dieses Jahr findet man auch in anderen Kulturen wieder, wie den Aegypthern. Einige sagen, 2012 soll die Welt untergehen, warten wirs mal ab. Dazu gibts uebrigens auch interessante Literatur oder Artikel im Internet.

Pyramiede in Chac-Choben

DARAUF

Danach gings dann an die Cenote Azul, die durch einen Meteroiteneinschlag entsanden ist. Sie ist wirklich wunderschoen und erinnert mich irgenwie ein bisschen an den Langbuergnersee zuhause :-) Dort gab es, ausnahmsweise mal nicht billig, eine Fischplatte fuer knapp 30 Euro, fuer angeblich 2 Personen, die wir aber zu dritt nicht geschafft haben und diese Fischplatte war einfach Phenomenal. Alle moeglichen Arten von Meeresfischen, Kalamaris, Shrimps, Tintenfisch, Krebse und und und... Ich glaub das war der geilste Fisch den ich jemals gegessen habe.

Bienvenidos - Cenote Azul -

So sieht sie aus:

13.10.08 04:38


3-Tagesausflug mit Mauricio Teil 1

Letztes Wochenende hat Mauricio unser Schuleigener Tourguide und Freund mal eine 3 taegige Excursion angeboten, die sich auch ideal als Beginn meiner 2 Wochigen Reise durch Mexico eignet. Am Freitag ging direkt nach meinem zum Glueck letzten Schultag los, nach Felipe Casillo Puerto ein kleiner Ort, der unabhaengig von der Regierung sein will, und desshalb bespielsweise nicht nach der Sommerzeit lebt. Dort sind wir kurz ins Haus der Natur, wo viele Bilder ausgestellt wurden, ausserdem konnte man auch zusehen wie die Mexicaner Handarbeiten durchfuehren usw.

Hier eins der Bilder:

Hier versuchen kleine Maedchen einen Tanz einzustudieren:

In der katholischen Kirche, dessen Kirchturmuhr eine Stunde spaeter anzeit als es wirklich ist.

Danach sind wir an die Bacalar-Lagoon gefahren. Ein Relativ grosser Suesswassersee. Nur etwa 100 Meter davon entfernt waren unsere Bungalows, total einsam, mitten im Dschungel, es gibt also keine weiteren Unterkuenfte dort. Die Anlage in der auch nur wir gewohnt haben wurde von einem Deutschen Auswandererpaar betrieben. Die Abenden haben wir unten an der Lagune verbracht. Ausserdem sind wir am Samstag mit dem Kayak ans andere Ufer - meine erste Kayaktour ueberhaut (ganz schoen anstrengend ;-) )

Unsere Bungalows fuer jeweils 2-4 Personen: 

Camilla, Sabine und ich bei den Bungalows, mit Blick auf die Lagune

Gruppenfoto und einstudieren der Kayaktechnik ;-)

 

 

nochmal Gruppenfoto :-):

13.10.08 04:24


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