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Die letzten 1 1/2 Tage in Playa del Carmen und Heimflug

 Nachdem ich wohlerhalten am Samstag Morgen in Playa angekommen bin musste ich erstmal etwas schlafen. Nachmittags bin ich dann ein bisschen durch die Stadt und hab noch ein paar Andenken gekauft.

Da ich Montag schon pünktlich aufstehen musste für den Flug hab ich mir gedacht es ist besser schon Samstag Abend den meissten Abschied zu sagen. Leider hat es Abends gegossen wie aus Kübeln, wesshalb nicht allzuviele ins lamBassade gekommen sind.

im Lam Bassade:

 auch im lam Bassade:

 unser Regenschutz:

 

Der Lukas hat in der Zeit in dem ich weg war David Graham kennengelernt, ein kanadischer Soap-Darsteller, in unserem Alter, der nach Mexico ausgewandert ist, zumindest für 1 Jahr oder so. Der hat ne fette Party auf seiner Dachterasse, von der aus man die ganze Stadt aus sehen kann, veranstaltet. Dort sind wir dann auch noch hingegangen. Das war wirklicht super, noch dazu, dass es auch zum Regnen aufgehört hat und da dann auch noch viele meiner Freunde waren, von denen ich mich dann noch verabschiedet habe.

(v.l.n.r.) David, Felipé, Liliana und Mauricio

Specialpose:

 

 

Am nächsten, ziehmlich verkaterten Tag war ich noch zum Abschied bei Mauricio zum Frühstück (um 13 Uhr) eingeladen, Lukas war auch da. Danach sind wir dann noch ins Nativo, wo ich mir meinen letzten Salvaje (super leckerer Smoothie mit Erdbeer, Kiwi und Orangensaft) getrunken habe. Am Abend habe ich mich dann noch kurz mit Paula, so einer Mexicanerin getroffen und gepackt.

Am nächsten Morgen ging mein Bus pünktlich zum Flughafen. Alles verlief reibungslos, nur in New York, wo ich zwischenlanden musste war man ganz schön "grob" zu mir. Da wurde ich blöd angeredet was ich denn in Mexico getrieben hab, warum ich denn alleine reise und wie ich das ganze finanziert habe. Zu guter letzt hat dann der Zollbeamte jedes einzelne Teil in meinem Koffer genau untersucht. Der war auch ziemlich unfreundlich. Bei der Rechnung von meiner Badehose z.B. hat er auch sehr gestutzt, darauf stand nämlich 430 $. Er meinte was ich da denn für 430 Dollar gekauft hätte, aber es waren natürlich nur Pesos. Am Ende war mein Koffer furchtbar durchwühlt aber wenigstens durfte ich am Ende dann doch ohne wirklicher beanstandung weiter zu meinem Anschlussflug.

In München angekommen, nach einem angenehmen Flug, diesmal aber leider nur in der Economy Class musste ich natürlich wieder zum Zoll, da hab ich mir gedacht, na toll, werd ich jez wieder so blöd angemacht.. Aber nichts da, ein netter Deutscher Beamter hat meinen Koffer geöffnet, dann traf ihn erstmal der Schlag, so wies da drin aussah. Dann hab ich nur gesagt der Zoll in New York, hab dann auch gesagt wie unfreundlich die waren und der meinte nur, das wäre normal in den USA und ich durfte den Koffer wieder mitnehmen ohne, dass dieser wieder durchsucht wurde.

Angekommen in der Ankunftshalle stand dann auch gleich meine Mutter, die mich erst fast gar nicht erkannte, und mich abholte.

Naja es hat mich schon sehr gefreut wieder da zu sein, auch wenn der Abschied auch schwer gefallen ist.

Alles in allem war es wirklich eine super Zeit, ich bin auch schon dabei meine nächste Reise zu planen, wie mir so viele gesagt haben, vom Reisen wird man einfach süchtig.

Am Ende möchte ich mich noch bei allen Lesern bedanken, die hier immer wieder reingeschaut haben, ich hab mich immer wieder gefreut die Klickzahlen zu sehen und zu wissen, dass meine Berichte auch gelesen werden!

 

3.1.09 18:49


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34 Stunden Unterwegs vom Pazifik zur Karibik

Nach 4 Tagen Puerto Escondido musste ich leider schon wieder den Bus zurück nehmen nach Playa del Carmen. Insgesamt hab ich schon eine ziemlich weite Strecke zurückgelegt, leider war mein Zeitplan zu knapp eine Rundreise zu machen, deshalb musste ich den selben Weg wieder zurück. 34 STUNDEN unterwegs. Ursprünglich hab ich mich, nach meiner ersten Nacht im Bus auf einen 6 Stündigen zwischenstopp in San Cristobal de las Casas gefreut, noch einmal den superschönen Markt anschaun, in mein Lieblingsrestaurant gehen und einfach durch die schönen Straßen schlendern. Doch zu früh gefreut, auf der Strecke nach San Cristobal war ein Unfall, deshalb musste der Bus 3 Stunden mitten in der Pampa warten bis es weitergeht Zusätzlich hat die Fahrt dann auch noch länger gedauert als geplant, so wurden dann aus den 6 Stunden nur noch 2. Gerande noch Zeit genug für ein Mittagessen in meinem Lieblingsrestaurant El Gato Gordo (die fette Katze). Dieses Restaurant war wirklich sehr schön eingerichtet, superbillig aber auch superlecker. Mit einem Ober hab ich mich auch sogar ein bisschen angefreundet, somit hatte ich dann wenigstens eine angenehme Pause bis das Busfahren weiterging.

Hier ein Foto vom "El Gato Gordo"

Gleich danach ging dann die Fahrt schon weiter, Nachmittags und über die nächste Nacht. Ein Freund aus der Jugendherberge hat mich angewiesen während der Fahrt gut auf mein Gepäck aufzupassen, ihm wurde die Kamera aus der Tasche gestohlen während er geschlafen hat. Deshalb hab ich einfach meinen Rucksack am Boden unter meine Füße. Wenn jemand was rausholen will, dann spüre ich das ganz sicher und wache auf!

Aber: KEINE GUTE IDEE - Zugegeben, bei der Strecke gings schon sehr viel auf und ab, auch bei hohen Kurvengeschwindigkeiten, man wird schon durchgerüttelt. Jedenfalls, als ich mir was zu trinken aus meinem Rucksack holen wollte, war der feucht. Mist, dachte ich meine Flasche ausgelaufen, aber - noch schlimmer - ein Fahrgast, vor, oder hinter mir, ich weiß es nicht, war es übel geworden und er hat auf den Boden gekotzt. Nun war alles in Richtung meines Rucksackes gelaufen, superlecker. Hat dann auch die ganze Nacht gestunken.

Aber am Nächsten Tag bin ich wohlbehalten in Playa angekommen und hab den Rucksack in meinem Hostel (ja, meine letzten 2 Nächte hab ich in einem Hostel verbracht und nicht in meiner Gastfamilie) gewaschen.

Zugegeben, ein bisschen Schlaf war auch noch nachzuholen, nach 2 Nächten im Bus war ich schon müde und meinem Rücken gings auch nicht totalperfekt, aber nach ein paar Stunden im Bett war alles wieder perfekt.

3.11.08 21:54


Puerto Escondido - Mexican Pipeline und wunderbare Strände

Die berühmte Mexican Pipeline zieht viele Surfer nach Puerto Escondido. Die Monsterwellen können am Hauptstrand Playa Zicatela höhen von bis zu 12 Meter erreichen. Diese Bedingungen herrschen aber nur selten und in den Tagen wo ich da war waren die Wellen nie so groß. Man findet aber gewaltige Bilder im Internet, wenn man nur Puerto Escondido bei google eingibt. Dennnoch waren die Weller dort gewaltig und die Stömung superstark. Dort ist auch schwimmen generell verboten. Man kann höchstens.. naja, bis zum Knöchel wenn man ins Wasser geht (je nach Zeitpunkt) und eine Minute wartet, kann man leicht bis zur Hüfte im Wasser stehen und wird einer Wahnsinnsstömung ausgesetzt, sodass man wirklich kaum noch stehen kann. Man sollte auf jeden Fall ehr gut aufpassen.

Auch für Surfer ists dort sehr gefährlich. Als ich mich in einer Surfschule erkundigt habe und gefragt habe ob denn der Unterricht an diesem Strand stattfindet lachte der nur und sagte ich würde sterben dort, dieser Strand ist nur für Experten, auch wenn die Wellen nicht immer so groß sind, aber an diesem Strand brechen die Wellen sehr stark und schnell, der Kurs wäre an einem anderen Strand.

Die anderen Strände waren dann auch die schöneren. Wunderschöne kleine Buchten, zwischen den Felsen, nicht überfüllt und mit Restaurants, deren Liegestühle kostenlos sind, wenn man was konsumiert.

Playa Angelito und hinter den Felsen Playa Manzanillo:

Meds, mein Dänischer Kumpel an den Felsen auf dem Weg zum Strand:

 

Ein paar Freunde am Playa Carrizalillo:

Ich und Meds am Playa Carrizalillo:

 

1.11.08 22:11


Schildkrötenbeobachtung in Puerto Escondido/Pazifik

An einem Tag in Puerto Escondido haben wir (10 leute aus unserem Hostel) uns zusammengetan und ein Boot zur Schildkrötenbeobachtung gefahren. Dabei sind wir knapp 3 Stunden auf dem Pazifik herumgeschippert und Ausschau gehalten. Dabei haben wir Vogelschwärme gesehen, einige Schildkröten, auf denen, sobald sie die Wasseroberfläche kommen, meisst Vögel rasten, was sehr lustig ist. Leider waren die Schildkröten sehr schwer zu fotographieren, weil sie meist nur sehr kurz an der Oberfläche waren.

Fotos von einem großen Delphinschwarm hab ich auch nicht wirklich gute, aber dafür ein Video, auf den man einiges erkennt. Das Video hab ich natürlich selbst gemacht. Es war wirklich toll so nah bei den Delphinen zu sein, nachher sind wir auch ins Wasser, aber die Delphine sind dann auch wieder verschwunden.

1.11.08 21:39


Pazifikküste - Huatulco --> Puerto Escondido

Nach 4 Tagen in San Cristobal de las Casas musste dann meine Reise weitergehen. Trotz schlechter Wettervorhersage für die komplette nächste Woche an der Pazifikküste hab ich mich entschlossen, dorthinzufahren, und bei schlechten Wetter einfach nach 1-2 Tagen weiter nach Oaxaca City (sprich: Oachaka Siudad) zu reisen. Der 12 stündige Nachtbus nach Huatluco war wieder mal wieder eiskalt aber ansonsten angenehm. Angekommen um 9 Uhr morgend in Huatulco hab ich erstmal mein Gepäck zur Aufbewahrung gegeben, gefrühstückt und dann bin ich mitm Taxi zum Strand. Das Wetter was entgegen sämtlichen Wettervorhersagen wunderbar. Am Strand angekommen, kamen mir ungefähr 5 Leute entgegen, die mir Schifffahrten, Liegestuhlplätze oder sonst etwas anbieten wollten. Die hab ich erstmal abgewimmelt und bin einfach mal an Strand. Der Strand dort hat mir aber gar nicht gefallen, soviele Fischereiboote und ähliches, und weit und breit niemand in sicht, mit dem ich mich unterhalten könnte. Dann hab ich einfach meinen Lonelyplanet ausgepackt und geguckt was es noch so für Strände in der Nähe gibt. Dann hab ich mich entschlossen zum Bahía Maguey, einem Strand etwas weiter weg, zu fahren, der sehr schön sein soll. Mit dem Taxi etwa 10-15 minuten. Em Ende hab ich dann herausgefunden, dass die Bootsfahrt auch nur doppelt so teuer wär wie der Taxi (7 Euro hin und zurück) allerdings inklusive Getränke und eine Buchtenkreuzfahrt an viele Strände.

Der Strand dort war dann wirklich ganz schön und typisch für den Pazifik, die Wellen auch viel stärker als in der Karibik

Vorm Weg nach unten zum Strand Bahía Maguey

Hier ein Bild vom Strand selst:

 

Am Strand dort habe ich zwar leute kennengelernt, bessergesagt zwei Mädels aus Mexico City, die sind aber am selben Abend wieder abgereist. Ansonsten gibt es in dem Ort Huatulco keine günstigen Backpackerunterkünfte und dort ist es sehr teuer. Der Strand war zwar schön hat mich aber nicht vollkommen überzeugt. Deshalb habe ich mich entschlossen am Abend gleich weiterzufahren nach Puerto Escondido, ein weiterer Ort an der Pazifikküste.

Dort wars schon spät als ich angekommen bin, also bin ich nur noch Essen gegangen, was hier auch besonders günstig war. Aus Gründen die ich nicht weiss, ist die Pazifikküste besonders Arm, die Stadt ist schmutziger und die Restaurants einfacher geführt, als zum Beispiel in Playa del Carmen. Das Essen hat trotzdem gut geschmeckt. Danach gings dann nur noch Schlafen, in meinem absolut genialen Hostel (Hotel Mayflower).

Ganz besonders dort waren die "Haustiere" 2 bunte Kanarienvögel und Fische die wirklich merkwürdiger aussahen. Einer hatte so einen komischen Kopf, dass es ein Tumor sein könnte, der da auf seinem Kopf wächst
 


31.10.08 15:07


Grutas de San Cristóbal, El-Chiflon Wasserfaelle und Lagos de Montebello

Die dritte Tagestour, die ich vom Ausgangspunkt San Cristòbal de las Casas gemacht habe, ging erst zu den Grutas de San Cristóbal, einer rund 1 km langen hoehle, wobei nur die ersten 350 Meter mit einem Weg und licht ausgestattet sind. Hier ein Foto zum eingang hin.

 

Danach gings zu den beruehmten El Chiflon Wasserfaelle, den beeindruckendsten die ich je gesehen habe. dabei gibt es etwa einen 1 km langen Pfad, mit allen moeglichen Wasserfaellen bis etwa maximal 10 Meter hoch. Wenn man den ganzen Weg bis zum Ende geht wird man dann mit einer Gischt, die einen komplett durchnaesst, belohnt, dafuer sieht man aber den 70 grossen  Velo de Novia Fall von ganz nahe.

Velo de Novia Fall: 

 Danach gings dann mit meiner Reisegruppe, die hauptsaechlich aus Israeliten bestand, und zwei aeltere Mexicanerinnen, von denen eine ihre Nichten und Neffen mit uns verheiraten wollte, zu den 7 Lagos de Montebello, im Wald, an der Grenze zu Guatemala. Diese Seeen sind wirklich fast Menschenleer, vollkommen Naturbelassen und bildhaft schoen.

 An einem der Seen war eine Reihe von "Restaurants" in kleinen Holzhuetten die in  etwa von Vorne so aussahen:

 Hier bereitet die indigene Mexicanerwirtin mein Mittagessen (Quessadillas) in ihrer "Hochmodernen" Kueche zu. Ausserdem konnte man dort auch selbstgemachte Schokolade und Kaffee aus Chiapas kaufen.

21.10.08 03:07


Die indigenen Voelker von Chiapas

Etwa ein Viertel Chiapas Bevoelkerung ist indigen. Ein Grossteil davon sind Nachfahren von Mayas, und sie leben auf eine ganz spezielle Art und Weise. Um das Leben etwas besser Kennenzulernen habe ich eine Tour in die 2 indigenen Doerfer Zinacantan und San Juan Chanula gemacht.

Im ersten Dorf habe ich eine indigenen Familie besucht. Deren Wohnzimmer besteht aus Lehmboden, alle Mitglieder schlafen im gleichen Zimmer, indem sich auch eine Gebetsstaette befindet (links auf dem Foto). Ein Fernseher, darf aber auch in diesem Haus nicht fehlen.

Gewebt wird auch noch nach ganz altmodischer Methode

So stelle ich mir eine Kueche vor 500 JAhren auch in Europa vor. Die Frauen bereiten einen Maisteig fuer Tortillas zu, pressen den dann platt und erhitzen sie ueber ein paar Aesten. Wichtig ist, dass diese Personen wirklich so leben, es ist also KEINE Nachstellung wie sie vor vielen hundert-Jahren gelebt haben.

Das hier ist der Marktplatz und im Hintergrund die Kirche von San Juan Chamula. In diesem Ort lebt wieder ein anderes indigenes Volk, diese tolerieren absolut keine Fotos, es sind sogar schon Leute schwer verletzt worden bei dem Versuch Fotos zu schiessen, von Personen (die immer eine besondere Stammestracht tragen) oder noch schlimmer innerhalb der Kirche. Am spanendsten war aber der gang in die KATHOLISCHE Kirche, wo man den Leuten beim Beeten zusehen konnte. Die Leute sassen am Boden, mit Stroh unter den Knien und jeder hatte etwa 200 Kerzen vor sich, die mit Wachs an dem Boden geklebt waren und haben so lang gebetet, bis alle Kerzen abgebrannt  waren. Die Kirche war komplett voll und an der Seite wurden verschiedene Heiligenfiguren ausgestellt, so konnten die Leute auch zu bestimmten Heiligen beten.

21.10.08 02:52


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